15 August 2016

Ganz exklusiv: SUPn am Schliersee

Wer das Privileg hat, einmal im Ferienhaus der Hypovereinsbank am Schliersee zu übernachten - dem Gästehaus Freudenberg - der hat nicht nur eine großartige Aussicht und einen herrlichen Badeplatz, sondern Zugriff auf zwei ausgezeichnete SUP-Boards, die praktisch am See im Badehaus liegen. Und von hier auch lässt sich die Insel hervorragend erkunden - einmal quer rüber, mit kurzem Zwischenstop auf der Insel - und dann schön gemütlich umrunden.
Alle anderen, die nicht im Gästehaus Freudenberg übernachten, können beim Intersport Berauer Schliersee nachfragen und dort ein Brett mieten.

Bildquelle: http://blog.tegernsee-schliersee.de/2015/09/sup-tour-schliersee/

SUPen in Rauma? Dann lieber Wakeboarden

Palmen in Finnland? Ja, tatsächlich. Sie stehen am Strand von Rauma - und sind aus Plastik. Ein Fünf-Sterne-Campingplatz hat so etwas eben. Und so ein Campingplatz hat auch ein Piratenschiff, Captain Jack, auf dem man ausgezeichnete Pulled Pork Burger essen kann und einen Sandstrand mit eben diesen Palmen und einem SUP-Board Verleih. Die Stunde kostet 20 Euro, allerdings sind die Boards nicht wirklich gute Qualität und es gibt nur sehr kurze Billigpaddels. Der junge Mann am Board-Verleih ist dann doch eher an seiner neuen Wake-Board-Anlage interessiert.
Das SUPn ins Meer hinaus - schließlich liegt Rauma am Bottnischen Meeresbusen - ist eigentlich ein Vergnügen, denn es gibt ordentlich Wellen (wenn man´s mag). Leider ist das Wasser im Sommer aufgrund des sandigen, schlammigen Bodens eher brackig ... also, es gibt schönere Plätze zum SUPn.

Die besten Blaubeer-Muffins Finnlands und der ungewöhnlichstes SUP-Spot

Am Fuße des 347 Meter hohen Koli, 500 Kilometer nördlich von Helsinki, liegt ein kleines Hafenrestaurant am Pielinen-See, einem der größten Seen Finnlands. Und in diesem kleinen Restaurant - dem Ravintola Alamaja - gibt es nicht nur die besten Blaubeer-Muffins, nein, es gibt auch gleich daneben einen kleinen Sandstrand und man kann - kaum zu glauben - ein SUP-Board ausleihen und sich auf den Pielinen wagen. Das Board ist ausgezeichnet - kostet 20 Euro die Stunde und man ist romantisch allein in dieser Bucht. Bei Sonnenschein und Wind sind die Bedingungen hervorragend und sogar sportlich ein wenig anspruchsvoll. Der Wellenschlag der Fähre, die einmal quer rüber nach Lieksa geht, tut ihr übriges. Sehr zu empfehlen!

Einfach entspannen - in Übersee - SUP

Wer bei Übersee an Amerikan denkt, der war noch nicht am anderen Ufer des Chiemsees. Da wo es nicht ganz so hektisch zugeht, wie auf der Prien-Seite. Und weil es gar so chillig ist, haben es sich die Überseeer richtig chick gemacht. Entweder mag man es ganz nobel und kehrt beim Chiemgauer Hof ein. Der Biergarten direkt am Wasser ist der Inbegriff von Bayern-Idylle. Oder man legt sich an der Sundowner-Bar unter die Münchner, die immer noch glauben, dies sei ein Geheimtipp zum Sonnenuntergang-Gucken. War er mal. Jetzt ist das Ganze aber Gentrifiziert und die Einheimischen finden es schon lange nicht mehr entspannt. Da fahren sie lieber ein paar Meter weiter ins Strandbad und genießen den Sonnenuntergang - unter sich - an der Tiki-Bar. Die ganz Sportlichen, die bleiben allerdings schon viel weiter vorne hängen - am Parker Outdoor Kiosk. Hier kann man nicht nur herrlich gut essen, sondern auch jegliche Art von Wassersportgerät ausleihen. SUP pro Stunde 12 Euro (jede weiter 8 Euro) - und mit einem Tagesticket von 48 Euro kommt man locker einmal zur Fraueninsel und zurück.

Bildquelle: http://www.bensginger.de/zukaufen/parker-outdoor-strand-kiosk-inselblick/

13 August 2016

So viel Glück auf einmal: Bar Torni

Man muss schon sehr viel Glück haben, um in Helsinki einen Sonnenuntergang zu sehen. Zunächst muss einmal das Wetter stimmen. Und das ist in Finnland ja keine Selbstverständlichkeit. Die Finnen haben zwar 188.000 Seen und ziemlich viel Küste, ihr Land ist zu 70 Prozent mit Bäumen bedeckt. Sie haben 3 Millionen Saunas für 5 Millionen Finnen und mehrere Milliarden Mücken. Aber schönes Wetter ... das ist nicht so häufig. Wird aber dank des Klimawandels besser. Dann ist im Sommer der Sonnenuntergang auch nicht so einfach, denn so hoch im Norden will die Sonne halt einfach nicht untergehen.
Wenn man also das Glück hat, an einem sonnigen Tag in Helsinki zu sein, an einem Tag, der sich langsam, sehr langsam ... so um elf Uhr ... dem Ende zuneigt, dann sollte man auch noch das Glück haben, und in der Bar Torni mit einem Drink in der Hand zu stehen. Die Bar liegt im 14. Stock des ehemals höchsten Gebäudes von Helsinki und die Finnen nennen es liebevoll ihr Empire State Building. 13 Stockwerke des heutigen Solo Sokos Hotelsmkann man fahren, das letzte Stockwerk muss man durch eine sehr sehr schmale Wendeltreppe besteigen. Doch der Aufstieg lohnt sich, denn von hier hat man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt, auf das Meer ... und bei gutem Wetter kann man angeblich bis nach Estland blicken. Der perfekte Platz für einen finnischen Sundowner.

Kleiner Dschungel in Grafing: Das Glashaus

Kleine Oase gefällig? Mitten in Grafing? Ja, das gibt es. Und zwar im Glashaus. Der Garten wächst sich über die letzten Jahre langsam aber sicher zu einem kleinen Dschungel aus. Man kann hier tatsächlich unter Bananenbäumen seinen Kaffee trinken. Das Frühstück ist so bunt wie mancher Paradiesvogel und die Torten am nachmittag stehen dem in punkto Farbe in nichts nach. Tatsächlich eine kleine Ruheoase - ob im Garten oder im Gewächshaus.

Und man sollte das Cafe doch glatt auch mal am Abend ausprobieren - auf einen Flamkuche. Einen Versuch ist es wert.

Eine der coolsten Strandbars der Welt: Bikini Bar

Strand in Finnland? Richtig gehört. An einem heißen Sommertag kann es in Finnland heiß hergehen. Und wie fast überall auf der Welt, geht die Menschheit dann an den Strand. Und was für einen! In Yyteri findet man den feinsten Sand, herrliche Dünen, Meer so weit das Auge reicht - fast bis Schweden - und selbstverständlich entspannte Finnen. Und so findet sich eine der coolsten Strandbars genau hier - in Yyteri: die Bikini Bar. Ok, es gibt hier nix aussergewöhnliches ... die Pizza ist sogar überhaupt nicht zu empfehlen ... aber deswegen kommt man auch nicht hierher. Die Mädels hinter dem Tresen geben dir ein kühles Bier oder einen Gini Fizzy, auf den die Finnen so stehen - und die Welt ist einfach in Ordnung. Und weil es nur fünf Millionen Finnen gibt und der Strand groß ist, gibt es hier auch immer einen Platz. Kein Kampf um die Handtuch-Hoheit wie in Rimini. Wie schon gesagt, die Finnen sind da ganz entspannt.

Eis Eis Baby - in Grafing

Eigentlich ist es eine Eisdiele. Wenn da nicht der Papa wäre, der ein wunderbares italienisches Restaurant in Ebersberg führte, das ihm dann aber doch ein wenig zu viel Arbeit wurde und so ist er kurzerhand bei seinen Söhnen eingestiegen. Die beiden hatten eine gepflegte Eisdiele in Grafing vor Augen. Gott sei Dank, denn Grafing hatte nach dem Wegzug der besten Eismacher in Richtung Assling wirklich Bedarf. Gegenüber vom Hasi gibt es natürlich eine andere Eisdiele, aber deren Eisproduktion ist doch eher konventionell. Das Eis ist ok, aber eben nicht aussergewöhnlich. Da ist also durchaus noch Platz in Grafing. So kann man also jetzt ins Bianco e Nero gehen und wirklich gutes italienisches Eis zu essen. Man kann aber auch in die "Eisdiele" gehen, um eine hervorragende Pasta oder ein großartiges Fischgericht zu bekommen. Denn wie gesagt ... nachdem der Papa die Trattoria in Ebersberg aufgegeben hat, kocht er jetzt in Grafing weiter. Zum Glück.