Cafe Nymphenburg Sekt in neuem Glanz

So lange schon nicht mehr auf dem Viktualienmarkt gewesen. Daher war das komplett renovierte Cafe Nymphenburg Sekt eine ziemliche Überraschung (Achtung aber, die Webseite dazu passt gar nicht). Immer hatte ich diesen Stand am Viktualienmarkt als "blaue Bude", mit viel Plastikvorhängen drum rum in Erinnerung und irgendwo in der Mitte dann ein ziemlich altes Standl, davor diese ungemütlichen Gartenstühle mit Rohrstahllehne. Nicht stylisch, aber natürlich münchnerisch schickimickimäßig, wenn man sich nach getanem Einkauf, vollbepackt mit Tüten, hier noch ein Glas Sekt gönnte. Und jetzt: nicht wieder zu erkennen. Deit 2010 bewirtschaften Florian Lechner und Antje Augstburger aus Dietramszell das Viktualienmarktcafe und haben daraus ein Schmuckkästchen geschaffen. Mit sicherem Stil für Optik, Atmosphäre und "Landhaus-Charme", der gerade noch für diese Ikone im Münchner Zentrum passend ist, ohne kitschig zu werden. Auch passend präsentiert sich die Kuchentheke mit kleinen, feinen, fast französich anmutenden Köstlichkeiten und selbstverständlich gibt es vormittags vor allem Weißwürste ... Das Glas Sekt oder Prosecco kann man immer noch wunderbar genießen. Wie immer. Vollbepackt mit den Einkaufstüten vom Markt. Zum Abschluss da eben auch noch ein paar Euro lassen. Das hat Stil. Immer schon und jetzt eben noch ein bisserl stilvoller.

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