Hotel Lux. Nicht der Film, sondern tatsächlich das Hotel.

Wenn schon der Film "Hotel Lux" läuft, sollte man das doch zum Anlass nehmen, das gleichnamige Hotel in München zu testen.Zunächst einmal: die Lage ist genial. In der Ledererstrasse, einen Steinwurf vom Viktualienmarkt, Marienplatz, Platzl oder Isartor ... der ideale Startpunkt für eine Münchentour. Egal ob abends oder morgens. Eigentlich ist das Lux auch kein Hotel, sondern eine Bar mit angschlossenen Zimmern. Die Hotelrezeption ist auch gleichzeitig die Bar und wer daher den üblichen Hotel-Lobby Charme sucht, wird den vergebens suchen. Dazu ist das Lux auch viel zu klein. Aber es hat Charme. Keine Frage. Bitte aber nicht von dem stylischen Getexte auf Webseite´, Broschüre oder gar in manchen aktuellen München-Guide irritieren lassen, die Zimmer sind nicht stylisch. Sie haben den Charme der 50er (manch einer wird das wohl als "vintage" aufwertend präsentieren) und ihn ihnen hängen einige Kunstwerke. Witzig. Aber das ist es auch schon. Das Treppenhaus hat viel erlebt und schwingt sich mit alten Stiegen in diesem alten Stadthaus in einer formschönen Windung nach oben. Das hat Charme. Hinter der einfachen Zimmertür verbirgt sich dann aber auch Pragmatismus mit geschmackvollen Details. Also für eine Nacht genau geeignet ... vor allem, wenn man hier schlafen will und nicht den ganzen Tag im Hotel verbingen will (wer will das schon). Die 149 Euro fürs Doppelzimmer sind eben Münchenpreise. Das wunderbare Frühtück á la Carte ist aber inbegriffen. Wo gibt es denn heute sowas noch.

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