Schick top, Service flop - übernachten in Hamburg

Das Gastwerk. Super angesagt in Hamburg, da es doch den Trend zur Coziness und Style voll erfüllt. Also aus diesem Grund ist das alte Gaswerk mit seinem Backsteinbau in Hamburg durchaus zu empfehlen.
Wenn da nicht der Service wäre. Schon beim Einchecken wird man unterkühlt empfangen - und das hat nix mit norddeutscher Distanziertheit zu tun, sondern falsch verstandener Coolness. Dann wird man vom Roomservice belehrt, dass es eine Almdudler nicht gibt, obwohl der auf der Karte des Roomservice steht. (ach ja, das steht da ... aber das gibt es trotzdem nicht).
Beim Frühstück geht es dann weiter: die 18 Euro für das Frühstück werden zwar prompt abkassiert, aber man wird mehr oder weniger fast rausgeschmissen, wenn man versucht, seinen kleinen Handkoffer mit an den Tisch zu  nehmen. Und die Krönung ist dann der verzweifelte Versuch, den Flugzeug-Check In zu machen. Der wird selbstverständlich nicht am Empfang gemacht, sondern man wird an den 1.Stock verweisen, da steht einsam ein Appel Computer und ein Drucker. Beides funktioniert aber nicht, also wieder runter, wieder rauf, wieder warten, fragen, bitten, dass wer kommt und und und und.
Was lernen wir? Man muss sich entscheiden: Chick oder Service. Im Gastwerk gibt es das erste.

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