Edel bleibt die Zeit stehen: Mittagessen im Fürstenfelder in Fürstenfeldbruck


Stille. Das "hört" man, wenn man das Fürstenfeldbrucker Kloster betritt. Es wurde wunderbar renoviert und die Größe und Schönheit der Gebäude und Innenhöfe beeindruckt und beruhigt. Und so ist auch das Restaurant in einem dieser Innenhöfe: größzügig, edel und vor allem beruhigend. Das fürstenfelder in ... natürlich: Fürstenfeldbruck. Die Gastroszene in FFB ist ja eigentlich nicht üppig, so sollte man sich vor einer Fahrt dorthin schon gut überlegen, wo man gepflegt Nahrung aufnehmen kann. Doch lohnt sich immer eine Fahrt zum fürstenfelder. Die Karte ist überschaubar. Und das ist auch gut so, denn hier ist alles Bio und mehr wäre unglaubwürdig. Die Kürbiscremesuppe erfreut durch ihren Auftritt und auch Geschmack (na, ein bisserl verliebt war er schon der Koch, aber ansonsten ist nichts auszusetzen) und das Bio-Wiener-Schnitzel kommt mit Kartoffeln und Salat edel auf den Tisch und schmeckt auch so. Während des Mittagessens lernt man mindestens sechs Servicekräfte kennen, die sich alle rührend kümmern und ausgesprochen freundlich sind. Aber keine Sorge, alles ist unaufdringlich und enspannt. Gehobene Küche und Anspruch, und man lässt die Hektik einfach draussen, vor dem Kloster.

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