Hennerdreck, Hühnerdreck, Hühnercafe ? Es heißt Cafe Bauer



Es ist tatsächlich drei Jahre her, dass ich das letzte Mal in Wildenholzen im Cafe Bauer war. Was viele unter Namen wie „Hennerdreck“, „Hühnerdreck“ oder „Hennercafe“ kennen, war schon 2009 keine Geheimtipp mehr, dementsprechend ist die Schlage an der Kuchen- und Eistheke lang. Doch wollten wir wissen, was Wochenende für Wochenende so viele in diesen versteckten Winkel im Landkreis zieht. Und was sich in drei Jahren denn so getan hat.

Eine schöne Überraschung: nix hat sich getan. Das ist heutzutage ja schon eine Seltenheit. Bei so viel Erfolg wirklich erstaunlich. Auf das Cafe Bauer ist also Verlass. Kein Hipster-Latte, keine Lounge-Designer-Liegen … nix davon, sondern einfach alles wie schon vor 30 Jahren mindestens.

Der alte Bauernhof. Die Strasse. Und auf der andren Seite die Wiese mit Kastanienbäumen und wie zufällig Tische und Stühle darunter. Kuchen und Eis holt man sich selbst. Alles wie immer. Die Kühe ziehen mordsmäßig Fliegen an, man sitzt ja quasi im Bauernhof, die Gänse im Stall hinten flattern. Kaffee wird im Haferl an den Tisch gebracht. Filterkaffee. Was sonst.
Die Kuchen sind selbst gemacht. Riesengroß und echt. Das Eis ist sahnig und für den Eisbecher kommt ein Stamperl Rumtopf drüber. Wo kriegt man schon noch soviel Echtheit.  

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