Maredo – nie, aber auch wirklich nie wieder

Ein Stück Fleisch sollte her. Und das mitten in München. Am Frauendom war alles schon besetzt, nur noch ein Tisch im Maredo. Aber warum nicht, dachten wir uns. Denn ein Stück Fleisch sollte ja her.  Südamerikanische Küche … so die Werbung dazu. Oh, was wurden wir getäuscht. Jeder Südamerikaner würde sich schämen, dass nur erwähnt wird, das hätte etwas mit Südamerika zu tun. Ich will mich jetzt gar nicht über die Preise beschweren (zu teuer), sondern über die pampige Soße, die milchig müde auf dem kleinen Fleischchen lag. Die weichen Pommes, sowie die indiskutable lieblose Präsentation des Essens. Und dann noch der Hinweis der Bedienung nachdem sie das Essen gebracht hat, dass man den bestellten kleine Salat am Salatbuffet drinnen holen kann. Jetzt? Wo das Steak schon vor mir steht? Soll ich das jetzt kalt werden bzw. hier unbeaufsichtigt liegen lassen? Also erst das Steak gegessen. Urgh. Dann den Salat geholt. Doch das Buffet war dann auch eine Enttäuschung. Einheitsmaiskörner, zu kalte Tomatenviertel, zu große Salatblätter etc. – man kennt das alles - und fast keine Dressingauswahl. Merke: Maredo ist wohl doch nur eine „Kette“, doch während McDonalds und Burger King konstant an ihrem Qualitätsniveau arbeiten und sich wandeln, ist Maredo wohl in den 90ern einfach mal stehen geblieben. Kein Wunder, dass da noch ein Tisch frei war. Das hätte uns eine Warnung sein sollen.

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