Es fliegt, es fliegt, es fliegt - das Mani in Berlin

Ein hipper Laden in Berlin. Natürlich in der Torstrasse. Das Mani. Aber was zunächst einmal bemerkt werden sollte: den ganzen Abend flogen die Fetzen. Oder vielmehr Teller, Gläser und auch eine ganze Batterie an (gott sei Dank) leeren Weinflaschen. Es war also Einiges geboten an dem Abend. Und ich kann leider nicht sagen, ob die vielen Scherben der Ungeschicktheit des Bedienungspersonals geschuldet waren, oder ob man uns damit auf dezente Weise darauf aufmerksam machen wollte, dass wir an unserem Tisch verdammt laut waren. Denn eigentlich will das Mani ein ohhh, cooler Schuppen sein. Das sagt uns zumindest die dunkel dezente Inneneinrichtung. Hochglanz Schwarzweissfotographie an den Wänden, skurile Kunst am Boden und opulenter Blumenschmuck. Also bitte ein bischen rausputzen, wenn man da hin will, oder zumindest Schwarz tragen. Aber ganz abgesehen davon ist das Wichtigste das Essen. Und das war wirklich köstlich. Unsere Gruppe von 10 Leuten bestellte einfach Best-Of und das war es auch. Die zahlreichen Gerichte waren an Farbe und Frische nicht zu überbieten, von herrlich duftenden Muscheln über köstlich honignussüberzogenem Blumenkohl, Lammplätzchen bis zu exquisiter roter Beete ... alles war zum hineinknien. Und irgendwie israelisch. Aber das liest man dann besser auf der Webseite vom Mani Restaurant. Und übrigends ... ein Hotel ist es auch noch. Aber das muss ich mir wohl ein anderes mal ansehen.

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