Hochfügener Hüttenschick: die Wedelhütte

Höchfügen mausert sich in punkto Hütten und der Hüttenschick breitet sich unaufhaltsam aus. Die Kristallhütte (eigentlich in Kaltenbach, aber von Hochfügen aus erreichbar) setzte vor Jahren schon Standards in punkto SchickiMicki. Heute kann man vor lauter IgloSchneebar, Wasserbetten und Lounge-ChiChi die eigentliche Hütte kaum mehr erkennen. Zu den ausgezeichneten Hütten zählen dann aber auch ganz klar der Aar Wirt und natürlich die Wedelhütte. Wer glaubt, dass er um elf Uhr hier - weil antizyklisch - in Ruhe und alleine frühstücken kann, bevor die ersten Skikurse mit ihrer Mittagspause in die Hütte brechen, der hat sich geirrt. Die Wedelhütte ist so beliebt, dass man schom am Vormittag einen Platz mühevoll erkämpfen muss. Schliesslich nimmt der DJ um 11.30 Uhr seine Arbeit auf und von da an wird es, wie schon gesagt, chick. Die Flasche Champagner wird am Nachbartisch von ein paar JungManagern bestellt, man selbst begnügt sich so früh am Tag mit einem Tee. Das Frühstücksbuffet wird um 11 Uhr abgebaut, daher entschieden wir uns für einen strammen "Wedler". Das sind drei Spiegeleier auf Schicken und Brot serviert. Wenn das Brot nicht so triefend mit Butter bestrichen worden wäre, wären wir begeistert gewesen. So mussten wir dann spätestends um drei Uhr nachmittags nochmals einkehren, denn zu viel Fett lag uns im Magen und darauf brauchten wir einfach einen Schnaps. Aber zurück zur Wedelhütte: Der Service ist hervorragend, nett, schnell und kompetent. Das Design ist fesch, neu und vor allem die Toiletten muss man gesehen haben ... aber auch vor dem schönen Kamin sitzt es sich in der guten Stube. Vorsicht jedoch vor den Bierbänken, die provisorisch im Innenraum auch noch zusätzlich aufgestellt wurden, die sind leider nicht bequem. Also fahrt´s rauf und schaut´s rein.

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