Sleep, don´t Eat: Monaco in Washington


Übernachten in Washington? Das kann ziemlich ins Auge gehen. Denn Washington ist auf Kurzbesucher eingestellt und da kann ein Marriott schon mal ziemlich abgewohnt sein oder gar neben einer Bierhalle, die seltsames Publikum anzieht und noch seltsameren Geruch. Eine kleine Oase mitten in der amerikanischen Hauptstadt ist das kleine Boutique-Hotel Monaco, ein Ableger der Kimpton Gruppe. Wie auch in Boston oder Salt Lake City erfreut das Monaco mit großen Zimmern, in einem nennen wir es neoklassischen Stil. Der allerdings mit sehr viel Farbenfreude modern aufbereitet ist. In Washington ist die Deckenhöhe schon mal drei oder gar vier Meter, mit Stuck und irgendwo im Zimmer findet sich immer eine Gipsbüste. Aber Achtung ein kleiner Tipp: im Monaco gibt es tatsächlich auch Kellerzimmer ohne Fenster. Wer also einen längeren Aufenthalt plant, sollte diese unbedingt meiden. Meiden sollte man allerdings auch das Restaurant "Poste", das dem Hotel angeschlossen ist. Im Gegensatz zu dem sehr zuvorkommenden Service im Hotel, geht man im Restaurant schnell mal verloren, das heißt man wartete eine halbe Stunde, bis man überhaupt bemerkt, dass man gerne ein Frühstück haben möchte. Oder man versteht absolut keinen Spass, wenn man sich im hinteren Bereich zum frühen Dinner mal selbst seinen Tisch sucht, obwohl man schon fast 45 Minuten gewartet hat. Die Open-air Bar im hinteren Bereich ist eigentlich ein Highlight, aber man sollte sich einfach auf´s trinken konzentrieren.

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