Eine Hose ruiniert in New York: Fig & Olive

Eigentlich ein wunderschönes Restaurant: beste Lage im Hippster-Meatpacking-District, wunderbare Einrichtung, hohe Decken, Olivenbäumchen wohin man blickt, kreative Gerichte und ausgesuchter Wein. Das Fig & Olive gibt es sieben Mal in Amerika, aber eben nur einmal im Meatpacking District in New York. Wenn man sich aber, noch bevor man richtig zum Sitzen kommt, an der Stahlkante des Tisches die Hose aufreißt (Jeans!), dann ist man irgendwie sauer und kann sich nur noch mühevoll auf das Essen konzentrieren. Da kann der Ober noch so sympathisch und zuvorkommend sein (der will doch nur seine 25% Trinkgeld abzocken, oder?), da kann die Feigen-Pasta noch so frisch und ungewöhnlich schmecken (bei dem Restaurantnamen ist denen wohl nix anderes eingefallen!) und der Riesling noch so prickelnd sein (klar, der Wein kommt ja auch aus Deutschland!).
Als wie gesagt, man ist dann einfach nicht mehr so richtig objektiv. Also: bitte selbst ausprobieren, aber VORSICHT. Die Tische sind gemeingefährlich.

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