Fisch im Schlachthofviertel: Italfisch in München

Fisch im Schlachthofviertel? Ist das nicht gar eine Provokation? Aber nein, ganz im Gegenteil. Die Gegend ist sogar bekannt für so einige gute Fischrestaurants. Anscheinend ein echter Gegenentwurf zur Schlachterei nebenan. Wenn die einen zum Weißwurstessen gehen, zieht es die anderen zumindest gedanklich ans Meer. Und dabei kann man gerne bei einem kleinen, sehr authentischen Italiener reinschauen, dem Italfisch in der Zenettistrasse. Näher zum Schlachthof geht fast nicht. Wunderbar und sehr zu empfehlen ist nicht nur die ausführliche Tageskarte mit allem, was das Herz an frischen Fisch und Meeresfrüchten begehrt, sondern auch das kleine Mittagsmenü. Salat oder Suppe, Risotto mit Meeresfrüchten und Espresso zum Abschluss für 16 Euro. Ok, das sind keine Kantinenpreise. Aber wir sind schließlich in München. Und das Hippster-Viertel, der Glockenbach, ist quasi ums Eck. Und die Ausgabe für das Risotto lohnt sich alle Mal, den es schmeckte ganz wunderbar. Das Ganze noch abgerundet mit einem Glas Weisswein, extrem zuvorkommend serviert. So kann ein Mittagsmenu doch auch mal aussehen.

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