Ok, es ist Quickservice, aber doch gemütlich: Hans im Glück

Ok, ok, es ist weder originell, noch besonders kreativ, wenn man sich im Hans im Glück kulinarisch umschaut. Schließlich gibt es dieses Quick-Service-Restaurant über 30 mal in Deutschland. Aber einmal sollt man dann doch vorbei schauen. Alleine schon, um mitreden zu können, ob diese Form von "Edel-Fastfood" Bestand haben wird. Und ganz ehrlich, es ist ja auch mal gut, dass es nicht nur die Vapianos sind, die sich mit so einem Konzept positiv durchsetzten. Wer also ein kleines Upscale von McD und Burger King haben will, der geht in den Burger-Grill "Hans im Glück". Hinein also in die Filiale am Königsplatz - was leicht übertrieben ist, denn die Luisenstrasse 14 ist schon ein bisserl weiter weg vom Königsplatz, aber die Orientierung stimmt schon. Hinein also in den Birkenwald, denn der gesamte Gastraum wird durch wilde Birkenstämme unterteilt und damit schon irgendwie nett und gemütlich strukturiert. Dann ran an die Speisekarte, auf der sich viele Varianten von Burgern finden - basierend auf zwei Semmelsorten: Sauerteig oder Vollkorn. Diese erste Entscheidung gibt einem das Gefühl, dass es sich hier um mehr als nur schnödes Fastfood handeln muss. Klingt irgendwie öko. Es handelt sich also um "gute" Burger, da braucht man kein schlechtes Gewissen zu haben. Und schmecken tun sie auch noch. Und wem nicht, der hat auf dem Tisch jede Menge unterschiedlicher Saucen zur Verfügung ... also selber würzen, dann muss es ja schmecken. Die Bedienung übrigends: sehr zuvorkommend. Und schwups, ist man schon wieder draußen und hat ganz gut gegessen. Allerdings auch ganz gut Geld ausgegeben, ups!

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